JUNIPARK – Nachbarschaftstage

JUNIPARK / wohnwut-Kampagne 2014 eine Initiative der Schlesichen27
auf dem St. THOMAS FRIEDHOF IN NEUKÖLLN 

In einem vielfältigen Kunst- und Aktionsprogramm zeigen unterschiedlichste Künstler mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Theater, musikalische Performances, Tanz und Installationen. Neben der Präsentation dieser Stadtrecherchen sind die generationsübergreifenden Nachbarschaftstage mit Diskussions- und Informationsveranstaltungen, Nachbarschaftskochen, Open Stage und Urban Gardening ein wesentlicher Bestandteil im JUNIPARK. Eine vierstöckige Gerüstkonstruktion von raumlaborberlin dient als Festivalzentrum

Wir laden herzlich ein zu den JUNIPARK-Nachbarschaftstagen
Anwohner/innen, Interessierte, Juniparkbesucher/innen, Jung & Alt sollen die Möglichkeit erhalten, sich zu informieren, sich auszutauschen, sich zu vernetzen, Geschehenes zu reflektieren und weiterzudenken, dabei selbst auf der Bühne zu stehen und aktiv zu werden. Oder einfach eine gute Zeit miteinander verbringen – beim Kochen, gemeinsamen Essen und vielen weiteren Aktivitäten: Urban Gardening, offene Musik- und Bauwerkstätten, Informationsveranstaltungen und Diskussionen. in Zusammenarbeit mit Anwohnern, Kulturvereinen, Jugendclubs, Initiativen vor Ort und der Reederei
Programmleitung: Sven Seeger / Mitarbeit: Abdi Toufali und Anna Maier

wohnWUT-Fragmente oder Tschüss Berlin…..
Eine Performance mit Akteuren der wohnwut-Kampagne: James Hudson, Sophia Krüger, Robert Schulz, Leo Gold, Anna von Glasenapp, Anna Mayberry, Julek Kreutzer, Ruth Becker und Anna Nemeth

Berlin kommt oder ist schon? Eine Metropole im Umbruch. Die Nischen verschwinden. Wohnraum in den zentralen Bezirken ist knapp oder zu teuer geworden. Wir mitten drin: Was ist mit uns, der Zukunft dieser Stadt. Bezahlbarer Wohnraum ist Utopie? Wir waren unterwegs. Haben Menschen befragt zur Wohnsituation, ihren Sichtweisen und Forderungen, Wünschen und Träumen. Berlin, eine Stadt mit Zukunft oder: Was ist die bessere Stadt?
Künstlerische Leitung: Sven Seeger in Zusammenarbeit mit den Wohnwütigen

gefördert von der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin

Ich und die Wirklichkeit

04Weitermachen – Der Fall in Theorie und Praxis.

Eine Lecture-Performance in 3 Teilen.

von Tatjana Turanskyj (Autorin/Regisseurin) und Sven Seeger (Choreograph /Tänzer)

Der choreographische Prozess und die physische Auseinandersetzung mit dem “Fallmoment” treffen auf eine Dekonstruktion der neuen flexiblen Arbeitswelt im Turbokapitalismus. Was bedeuten Begriffe wie “Kreativität” “Künstler” oder “Freiheit” heute? Tanz und gesellschaftliche Analyse crashen aufeinander bis zur physischen Erschöpfung. Es stellt sich die Frage: Sind wir am Anfang einer neuen Ordnung? Bin ich Acteur oder Symptom?

K3-Zentrum für Choreographie Hamburg / Kampnagel Hamburg am 21.05.2011
Schwere Reiter München am 28.7.2011